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Patientenversorgung - ambulant
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Poliklinik und Spezialambulanzen
der Abteilung für Psychosomatik und Psychotherapie
Allgemeine Poliklinik
Spezialambulanz für Internistische Psychosomatik
/ Psychokardiologie
Spezialambulanz für Verhaltensmedizin und Verhaltenstherapie
Spezialambulanz für Familientherapie und
Eßstörungen
Psychotherapeutische Ambulanz für Studierende
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Allgemeine Poliklinik
von-Siebold-Str. 5
37075 Göttingen
Tel.: 0551/39-6707
Fax: 0551/39-4592
Anmeldung: Sekretariat der Klinik (Tel. 0551/39-6707)
In der Poliklinik sind zwei ärztliche und ein psychologischer
Psychotherapeut tätig. Diese drei Mitarbeiter haben zugleich
aber auch Aufgaben im Bereich der Spezialambulanzen und im Konsiliardienst.
Sie sind in unterschiedlichen Psychotherapieverfahren qualifiziert
(Psychoanalyse, dynamische Psychotherapieverfahren, Verhaltenstherapie,
Gesprächspsychotherapie, Gruppentherapie, Katathymes Bilderleben,
Entspannungsverfahren).
Die Patientenaufnahme erfolgt durch Überweisung seitens niedergelassener
Ärzte und Psychotherapeuten. Für Pflichtversicherte wird
die Diagnostik und gegebenenfalls Behandlung über Krankenscheinpauschale
durchgeführt. Neuzugang von Patienten (ohne Konsiliardienst!)
im Jahr: durchschnittlich 330.
Wie aus den Jahresstatistiken ersichtlich, werden überwiegend
Patienten zur diagnostischen Abklärung und mit der Frage einer
sinnvollen Behandlungsplanung überwiesen. Zum einen handelt
es sich hier um Problempatienten (Chronifizierung, Multimorbidität,
nur geringe Therapiemotivation, somatische Fixierung), zum anderen
um Krisenpatienten (aktuelle Krisen, fehlgeschlagene Therapieplatzsuche).
Zum Aufgabenbereich der Poliklinik gehören damit vornehmlich
diagnostische Leistungen, Indikationsstellung und nachfolgende Beratung
bezüglich einer sinnvollen Psychotherapie und Vermittlung eines
Behandlungsplatzes, aber auch die Übernahme der betreffenden
Patienten in poliklinische Behandlung, insoweit eine ambulante Versorgung
durch niedergelassene Ärzte/Psychotherapeuten nicht möglich
ist. Die Wartezeit auf einen Erstgesprächstermin soll 2-3 Wochen
nicht übersteigen, in aktuellen Krisensituationen werden auch
sehr kurzfristig Termine vergeben. Die allgemeine Poliklinik übernimmt
zwar in der Regel keine längerfristigen ambulanten Versorgungsaufgaben
für eine übliche Psychotherapieklientel. Hier ist die
entsprechende Versorgungssituation im Göttinger Raum nicht
unbedingt schlecht. Allerdings ist wegen der nur kleinen Station
der Abteilung der Erhalt der allgemeinen Poliklinik insbesondere
auch zur Aufrechterhaltung der Lehre mit einem patientenbezogenen
Unterricht notwendig.
Eine besondere Bedeutung haben dagegen die Spezialambulanzen. Hier
werden Behandlungen für Krankheitsbilder und Problemkonstellationen
angeboten, für die ansonsten eine deutliche Unterversorgung
besteht bzw. ein komplexes, multimodales Behandlungsangebot nur
im institutionellen Rahmen gewährleistet ist. Die Spezialambulanzen
repräsentieren zugleich auch einen Teil der wissenschaftlichen
Schwerpunktsetzungen der Abteilung.
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Spezialambulanz für Internistische Psychosomatik / Psychokardiologie
von-Siebold-Str. 5
37075 Göttingen
Tel.: 0551/39-6707
Fax: 0551/39-4592
Anmeldung: Über Sekretariat der Klinik (Tel. 0551/39-6707)
Das Angebot dieser Spezialambulanz wendet sich an
Patienten mit internistischen, schwerpunktmäßig vor allem
kardiologischen Erkrankungen und nachfolgender bzw. gleichzeitiger
psychischer Problematik sowie an Patienten mit funktionellen Körperbeschwerden
im Bereich der Inneren Organe mit oder ohne zusätzlichen Organbefund.
Häufigste organische Grunderkrankung der Patienten
ist die koronaren Herzkrankheit mit Angina pectoris und evtl. interventioneller
bzw. chirurgischer Revaskularisation, Myokardinfarkt, Herzinsuffizienz
(evtl. Herztransplantation) oder Herzrhythmusstörungen (häufig
mit implantierten Defibrillatoren therapiert). Weitere kardiovaskuläre
Problembereiche der Patienten stellen Kardiomyopathien, (angeborene)
Herzfehler, Herzrhythmusstörungen anderer Genese sowie der
arterielle Bluthochdruck dar. Daneben finden sich auch Patienten
mit weiteren internistischen Grunderkrankungen, z.B. einem Diabetes
mellitus, chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen, obstruktiven
Lungenerkrankungen oder internistischen Tumorerkrankungen.
Das Spektrum der psychischen Störungen umfasst
in erster Linie reaktive ängstlich-depressive Störungsbilder.
Am häufigsten finden sich Anpassungsstörungen, leichte
bis mittelschwere depressive Episoden, (evtl. sekundäre) Panik-
(z.T. mit Agoraphobie) oder hypochondrische Störungen (z.B.
sekundäre Panikstörung nach häufigen Strom-Schockabgaben
eines implantierten Defibrillators oder Herzangst bei Patienten
nach Infarkt). Gelegentlich finden sich auch durch eine körperliche
Erkrankung reaktivierte posttraumatische Symptome bzw. Belastungsstörungen.
Neben diesen vorwiegend krankheitsreaktiven psychischen Störungen
findet sich unter den Patienten der Spezialambulanz ein zweiter
Schwerpunkt bei den funktionellen Störungen, vorwiegend im
Herz-Kreislaufbereich sowie bei psychischen Manifestations- oder
Chronifizierungsfaktoren körperlicher Erkrankungen (z.B. Bluthochdruck,
Arrhythmien, Auslösung akuter Schübe chronisch-entzündlicher
Erkrankungen).
Wegen des gleichzeitigen Vorliegens der psychischen
Störung und einer teils gravierenden körperlichen Erkrankung
bzw. zumindest potenziell bedrohlicher körperlicher Symptome
finden diese Patienten meist weder in der somatischen Routineversorgung
noch bei der Mehrzahl der niedergelassenen Psychotherapeuten ein
hinreichendes, "ganzheitliches" Behandlungsangebot.
Wichtigste Versorgungsaufgabe der Spezialambulanz
ist daher zunächst eine umfassende psychische Diagnostik, ggfs.
Hand in Hand mit der Überprüfung bzw. Veranlassung der
erforderlichen somatischen Abklärung und eine Integration der
jeweils erhobenen Befunde im Beratungsgespräch mit den Patienten.
Oft ist hierbei auch eine Einbeziehung des Lebenspartners sinnvoll.
Schon diese Integrationsarbeit der verschiedenen Befundebenen stellt
im Erleben der - bislang oft psychisch relativ gesunden - Patienten
einen wesentlichen Schritt für ein besseres Verständnis
ihrer Erkrankung und eine in der Folge häufig aktivere und
erfolgreiche Krankheitsverarbeitung dar.
Sofern eine weitergehende Behandlung erforderlich
ist, wird neben einer ggfs. indizierten individualisierten und an
die körperliche Grunderkrankung angepassten (meist antidepressiven)
Medikation ein weites Spektrum psychosomatischer bzw. im engeren
Sinne psychotherapeutischer Behandlungsoptionen angeboten bzw. vermittelt.
Dabei kann in der Ambulanz von einer ggfs. niederfrequenten psychosomatischen
Grundversorgung über psychodynamische Kurzzeit-Psychotherapien
bis hin zu einzelnen Langzeitbehandlungen ein differenziertes Behandlungsangebot
gemacht werden. Dieses wird seit Anfang 1999 durch eine Therapiegruppe
für Koronarpatienten mit begleitender Angsterkrankung ergänzt.
Dennoch ist immer wieder auch eine Weiterüberweisung von Patienten
an niedergelassene Therapeuten erforderlich. Wegen der auch manche
Psychotherapeuten ängstigenden Kombination aus Angst und Herzerkrankung
bieten sich hierfür vorwiegend ärztliche Psychotherapeuten,
z.T. auch psychotherapeutisch weitergebildete Allgemeinärzte
oder Internisten an.
Bei gegebener Indikation für eine stationäre
Psychotherapie kann diese teilweise auf der Bettenstation der Abteilung
angeboten werden. Bei schwerer internistischer Komorbidität
ist eine interne Behandlung jedoch aus strukturellen Gründen
nicht in allen Fällen möglich, solange die beantragte
interdisziplinäre internistisch-psychosomatische Station nicht
zur Verfügung steht. Hier ist immer wieder eine gezielte Einweisung
der Patienten in besonders geeignete externe internistisch-psychosomatische
bzw. kardiologisch-psychosomatische Fachkliniken notwendig. Hierfür
besteht mit mehreren geeigneten Kliniken eine etablierte Kooperation.
Anmeldung:
Damit wir uns für jeden unserer Patienten
ausreichend Zeit nehmen können, ist eine Vorstellung
nur nach vorheriger Anmeldung möglich.
Die Anmeldung kann während der Bürozeiten
über das Sekretariat der Klinik, Frau Seeger, Tel.
0551/39-6707, erfolgen.
Eine Terminvergabe für ein erstes Gespräch
erfolgt dann in der Regel innerhalb von zwei Wochen. Die Behandlung
erfolgt gegen Vorlage der Versicherungs-Chipkarte oder eines
Überweisungsscheines. Auch Privatbehandlungen sind möglich.
Für stationär im Klinikum behandelte
Patienten kann eine kurzfristige Vorstellung beim Konsiliardienst
der Abteilung durch die behandelnden Ärzte angemeldet
werden.
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Spezialambulanz für Verhaltensmedizin und Verhaltenstherapie
von-Siebold-Str. 5
37075 Göttingen
Tel.: 0551/39-6707
Leitung der Ambulanz: Prof. Dr. rer. nat. Dipl.-Psych. E. Leibing
Mitarbeiter: Dr. Dipl.-Psych. Marcus Reeh,
Dipl.-Psych. Marco Heins
Anmeldung / Sekretariat der Klinik, Telefon 39-6707
Es handelt sich um eine spezifiziertes Angebot primär für
Patienten mit somatoformen, psychosomatischen und chronisch körperlichen
Erkrankungen. Weiterhin können Patienten mit psychischen Störungen
gesehen werden, bei denen eine verhaltenstherapeutische Behandlung
indiziert ist.
Für Patienten mit "Generalisierter Angststörung"
besteht seit dem WS 2000/2001 ein spezifiziertes Therapieangebot:
Unter wissenschaftlicher Evaluation werden auf 25h begrenzte Kurzzeittherapien
angeboten. Interessierte Patienten können sich unter der obigen
Telefonnummer anmelden.
Die Spezialsprechstunde stellt eine in der weiteren Region einmalige
Einrichtung dar:
Es handelt sich um eine multiprofessionelle Sprechstunde mit enger
Anbindung an das gesamte Klinikum und die dortigen Polikliniken.
Patienten können ohne lange Wartezeiten gesehen werden. Dies
ist von großer Bedeutung, da häufig die Motivaton für
eine längerfristige Psychotherapie erst geschaffen werden muß.
Erfahrungsgemäß suchen besonders Patienten mit somatoformen
Störungen erst nach langer Krankheitskarriere einen niedergelassenen
Psychotherapeuten oder Psychiater auf, was die Behandlungskosten
erhöht und die Heilungschancen deutlich verschlechtert.
Durch die Kooperation mit unserem Konsiliardienst können notwendige
Maßnahmen schnell initiiert werden.
Das Angebot besteht in der interdisziplinären diagnostischen
Abklärung, der Förderung der Therapiemotivation, der Krisenintervention
und der Kurzzeittherapie im Rahmen einer verhaltensmedizinischen
Konzeption. Durch enge Kontakte zu niedergelassenen Verhaltenstherapeuten
und verhaltenstherapeutischen Kliniken kann bei der Weiterbehandlung
eine effektive Hilfestellung geleistet werden.
Im Rahmen der Poliklinik werden Spezialambulanzen für folgende
Krankheitsbilder geführt:
- Schmerzstörungen (Zusammenarbeit mit der Schmerzambulanz)
- Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis (langjährige
Zusammenarbeit mit der Rheumaambulanz)
- Funktionelle, insbesondere funktionelle gastrointestinale Störungen
(Zusammenarbeit mit der Gastroenterologischen Poliklinik)
- Eßstörungen (vornehmlich auch durchgeführt im
Rahmen des Schwerpunktes Familientherapie; Anmeldung dort (siehe
unten) oder in der Poliklinik)
Die genannten Spezialambulanzen verfolgen neben ihren Versorgungsaufgaben
(spezielle Behandlungsangebote) insbesondere auch wissenschaftliche
Zielsetzungen. Die Führung der Poliklinik mit unverändertem
Patientenzugang ist auch zur Aufrechterhaltung der Lehre mit einem
patientenbezogenen Unterricht notwendig.
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Spezialambulanz für Familientherapie und für Eßstörungen
Humboldtallee 38
37073 Göttingen
Tel.: 0551/39-5501
Leiter der Ambulanz: Prof. Dr. Dipl.-Psych. G. Reich
Wiss. Mitarbeiterinnen: Frau Dipl.-Psych. A. von Boetticher,
Frau Dipl. Psych. W. Wölm
Anmeldung / Sekretariat: Frau R. Rivera, Tel.: 0551/39-5501
Im Bereich der Krankenversorgung werden in der Ambulanz für
Familientherapie und für Essstörungen folgende spezifische
diagnostische und therapeutische Leistungen erbracht:
Familiendiagnostik und Familientherapie
Familiendiagnostik und Familientherapie sind Ziele und Aufgaben der Ambulanz für Familientherapie und für Essstörungen. In Ergänzung zu anderen psychotherapeutischen Verfahren geht die Familientherapie davon aus, dass dysfunktionale interpersonale Beziehungen in Dyaden, Triaden und in der Gesamtfamilie an der Entstehung und Aufrechterhaltung von individuellen Störungen und Symptomen wesentlich beteiligt oder für diese sogar ursächlich verantwortlich sind.
Familientherapie ist eine psychotherapeutische Methode, die sich explizit darauf konzentriert, die Interaktionen und damit die dysfunktionalen Beziehungen so zu beeinflussen, dass durch Veränderungen in der Beziehungsdynamik bzw. –struktur der Familie als Ganzem bzw. einzelner Subsysteme die Symptomatik des einzelnen Patienten verbessert oder sogar aufgelöst wird.
Die Familientherapeutinnen der Ambulanz für Familientherapie und für Essstörungen arbeiten nach dem psychoanalytischen „Mehrgenerationen-Ansatz“, unter Einbindung weiterer Behandlungstechniken, die aus der systemischen bzw. strukturellen Familientherapie stammen.
Familien- und Paartherapie haben sich bei vielen Störungen als sehr effektive psychotherapeutische Methoden erwiesen.
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Erstkontakt:
Die meisten Familien und Paare melden sich
entweder selbst zur Beratung an oder werden von niedergelassenen
Kolleginnen und Kollegen überwiesen.
Eine Terminvereinbarung kann über unser Sekretariat unter
der Tel.-Nr.: 0551/39-5501 getroffen werden.
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Diagnostik, Beratung und Behandlung von PatientInnen mit Essstörungen
(Anorexia und Bulimia nervosa)
Seit 1992 besteht die Spezialambulanz für Essstörungen. Hier können sich Patientinnen und Patienten mit folgenden Störungen anmelden:
- Anorexia nervosa und atypische Anorexia nervosa
(ICD 10: F50.0,
F50.1)
- Bulimia nervosa, atypische Bulimia nervosa
(ICD 10: F50.2, F50.3)
In besonderen Fällen werden auch Patientinnen und Patienten mit Binge Eating-Störung (Essstörung mit „Fressanfällen“) (ICD-10: F50.4, F50.9) gesehen.
Die Ambulanz bietet diagnostische Erstgespräche für die Betroffenen an, häufig gemeinsam mit ihren Angehörigen. In einem weiteren Schritt werden – je nach Kapazität der Ambulanz - individuell orientierte Behandlungsangebote durchgeführt. Bei diesen werden psychodynamische und verhaltenstherapeutische sowie familien-, einzel- und gruppentherapeutische Methoden je nach Indikation kombiniert. Oder es wird an niedergelassene Kolleginnen und Kollegen sowie an andere Einrichtungen überwiesen. Die Spezialambulanz arbeitet eng mit niedergelassenen Ärzten und Psychotherapeuten sowie mit stationären Einrichtungen, insbesondere der Station der Abteilung für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, zusammen.
Die Spezialambulanz stellt eine in der weiteren Region einmalige Einrichtung dar, denn
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sie bietet ein niedrig schwelliges, abgestuftes Diagnostik-, Beratungs- und Behandlungsangebot für die genannten Störungen;
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diese werden störungsorientiert durch Kombination verschiedener Behandlungsmodalitäten behandelt;
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durch die Kooperation mit der eigenen Station sowie weiteren stationären Einrichtungen und mit niedergelassenen Ärzten und Psychotherapeuten kann eine umfassende medizinische und psychotherapeutische Betreuung sichergestellt werden.
Zudem wird schriftliches Informationsmaterial über Essstörungen und deren Behandlung zur Verfügung gestellt. Weiterhin werden regelmäßig Informationsveranstaltungen z. B. an Schulen und für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte zu diesem Thema durchgeführt.
Psychotherapie der Bulimie bei weiblichen Jugendlichen und jungen Erwachsenen
Unter Leitung der Ambulanz wird seit 2008 eine Studie zur Behandlung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen (14 bis 20 Jahre) mit Bulimie und atypischer Bulimie gemeinsam mit niedergelassenen Psychotherapeuten und anderen Einrichtungen durchgeführt.
Im Rahmen dieser Studie können in der Regel umgehend Therapieplätze vermittelt werden.
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Anfragen oder Erstkontakt:
Anmeldungen erfolgen über unser Sekretariat (Tel.: 0551/39-5501), die Bulimie-Studie erreichen Sie unter Tel.: 0551/39-5498 oder per e-mail: essstoerung@gwdg.de.
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Psychotherapeutische Ambulanz für Studierende
Humboldtallee 38
37073 Göttingen
Tel.: 0551/39-4596
Fax: 0551/39-4597
Homepage: www.pas.uni-goettingen.de
Leitung der Ambulanz: Prof. Dr. Dipl.-Psych. G. Reich
Mitarbeiter:
Fr. Dr. med. A. Bernholt
Hr. Dipl.-Psych. A. Cordes
Hr. Dipl.-Psych. J. Hohmeier
Fr. Dipl.-Psych. V. Klütsch
Fr. Dr. med. U. Mälzig
Fr. Dipl.-Soz.Päd. U. Rutz
Anmeldung / Sekretariat: Frau Rivera/Frau Moj,
Telefon 39-4596, Email pas@uni-goettingen.de
Zu den Aufgaben der psychotherapeutischen Ambulanz gehören Beratung, Diagnostik und Behandlung in Krisensituationen, bei psychischen und sozialen Problemen und psychosomatischen und psychiatrischen Erkrankungen. Damit ist die Psychotherapeutische Ambulanz für Studierende eine auf Probleme Studierender spezialisierte Ambulanz mit einem Schwerpunkt auf Kriseninterventionen und studienspezifischen Problemen wie z. B. Arbeits- und Lernstörungen oder Examensängsten. Eine weitere Funktion der Ambulanz liegt darin, krankheitsbedingte Prüfungsunfähigkeit festzustellen und gegebenenfalls zu attestieren.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Ambulanz sind von ihren Grundberufen her Ärzte oder Psychologen und in unterschiedlichen Psychotherapieverfahren qualifiziert (analytische Psychotherapie, dynamische Psychotherapieverfahren, Verhaltenstherapie, analytische Familientherapie, Gruppentherapie, hypnotherapeutische Verfahren).
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Erstkontakt:
Termine für Erstgespräche werden mit möglichst kurzer Wartezeit (in der Regel weniger als 10 Tage) vereinbart. In akuten Notfallsituationen können Gespräche noch am gleichen Tag stattfinden.
Eine Terminvereinbarung hierzu kann über unser Sekretariat unter der Tel.-Nr.: 0551/39-4596 getroffen werden. |
Je nach Aufgabenstellung werden unterschiedliche Verfahren eingesetzt. Aus einer Beratung können sich bei uns Kriseninterventionen, Fokal- und Kurzzeittherapien mit einer Dauer von in Einzelfällen bis zu etwa einem Jahr entwickeln. Eine wichtige Aufgabe liegt auch in der Vorberetung und Vermittlung von Psychotherapie außerhalb unserer Institution. Falls notwendig, ist eine medikamentöse Mitbehandlung gewährleistet.
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