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Patientenversorgung - stationär

   
   

Die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Universitätsmedizin Göttingen befasst sich mit der Behandlung von körperlichen Erkrankungen (Herz-Kreislauf-Erkrankungen inkl. Bluthochdruck, Essstörungen, Asthma, Colitis ulcerosa, Neurodermitis) mit seelischen Mitursachen und/oder Folgeproblemen sowie von funktionellen Störungen (z. B. "nervöse" Herz- oder Bauchbeschwerden) und seelischen Erkrankungen im engeren Sinne (z. B. Depressionen, Angststörungen, Phobien, Zwängen).

Für die stationäre Behandlung stehen zwei Stationen mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung zur Verfügung:

Station 4095:
Psychotherapiestation

 
Station 2024:
Internistische Psychosomatik / Psychokardiologie 
von-Siebold-Str. 5
37075 Göttingen
Tel.: 0551/39-6705 
Robert-Koch.-Str. 40 (Klinikum)
37075 Göttingen
Tel.: 0551/39-10682 
Oberärztliche Leitung:
Hr. Dr. med. D. von Boetticher  
Oberärztliche Leitung:
Fr. Dr. med. C. Kleiber 
Aufnahmeärztin:
Fr. Dr. med. A. Stern-Roser, Ärztin
Weitere ÄrztInnen / PsychotherapeutInnen
Fr. Dr. med. J. Knauth, Ärztin
Fr. Dr. med. D. Leinweber, Ärztin  
Aufnahmeärztin:
Fr. R. Stötzel, Ärztin
Weitere ÄrztInnen / PsychotherapeutInnen
Hr. Dr. med. P. Haders, Arzt
Hr. H. Kappe, Arzt
Fr. Dr. med. A. Vlasov, Ärztin
Fr. Dipl.-Psych. A. Boese
Fr. Dipl.-Psych. G. Richter
Hr. Dipl.-Psych. K. P. Zachowski 
Anmeldung:
Sekretariat der Klinik,
Tel. 0551/39-6707
Aufnahmearzt: Tel. 0551/39-3722
Anmeldung:
Sekretariat der Klinik,
Tel. 0551/39-6707
Aufnahmeärztin: Tel.: 0551/39-10684

 

Aufnahme zur stationären Behandlung:

Vor der stationären Aufnahme findet in der Regel ein Vorgespräch mit einem der Stationstherapeuten statt, in dem die Notwendigkeit einer stationären Psychotherapie besprochen wird und die Möglichkeit der Besichtigung der Station besteht. Eine Terminvereinbarung hierzu kann über unser Sekretariat unter der Tel.-Nr.: 0551/39-6707 getroffen werden. In Ausnahmefällen kann auf der Station 2024 auch eine dringliche Aufnahme nach telefonischer Absprache und ohne persönliches Vorgespräch erfolgen.

Rückfragen zur Aufnahme auf Station 4095 können auch direkt an die Aufnahmeärztin, Frau Dr. Stern-Roser (Tel.: 0551/39-8933) sowie den Oberarzt Herrn Dr. von Boetticher (erreichbar über Sekretariat 0551/39-6707), erfolgen. Ansprechpartnerinnen für die Station 2024 sind die Aufnahmeärztin Frau Stötzel (Tel.: 0551/39-10682) sowie die Oberärztin Frau Dr. Kleiber (erreichbar über Sekretariat 0551/39-6707).

 

Behandlungsangebot auf der Station 4095

Die stationäre psychotherapeutische Behandlung erfolgt auf einer 15-Betten-Station mit Ein- und Zweibettzimmern. Wir führen ein integriertes Behandlungskonzept durch; dieses besteht aus Einzel- und Gruppenpsychotherapie, Gestaltungstherapie und körperorientierten Therapieverfahren. Das Gesamtbehandlungskonzept ist psychodynamisch orientiert; es kommen aber auch verhaltenstherapeutische Übungsprogramme (z. B. Angsttraining, Stufenprogramm bei Magersucht) zur Anwendung. Entsprechend dem psychodynamisches Konzept ist es neben der angestrebten Besserung der Beschwerden auch unser Ziel, den betroffenen Patienten zu einem verbesserten Verständnis ihrer persönlichen Probleme und zu günstigeren Lösungsmöglichkeiten derselben zu verhelfen.

Es können sowohl stationäre Kriseninterventionen als auch umfassendere psychotherapeutische Behandlungen durchgeführt werden, soweit diese aufgrund der entsprechenden Krankheitsbilder notwendig sind.

Eine Krisenintervention hat das Ziel, eine vor dem Hintergrund einer aktuellen Lebenskrise ausgebrochene Erkrankung so weit zu behandeln, dass ein neues seelisches Gleichgewicht erreicht werden kann und damit dann eine ggf. notwendige ambulante Psychotherapie aufgenommen oder weitergeführt werden kann. Die Dauer einer solchen Krisenintervention richtet sich naturgemäß nach der Art der Erkrankung und der zugrundeliegenden Krise. In der Regel wird aber eine Behandlungsdauer von vier Wochen nicht überschritten.

Eine stationäre psychotherapeutische Behandlung im engeren Sinne ist bei Krankheitsbildern notwendig, die eine ambulante Behandlung nicht zulassen oder wo im Rahmen einer ambulanten Behandlung kein hinreichend stabiler Erfolg zu erwarten ist. Eine stationäre Psychotherapie kann auch als erster Einstieg in eine dann weiterzuführende ambulante Behandlung notwendig sein.

Eine solche Behandlung, die auf eine etwas weitergehende Zielsetzung ausgerichtet ist, braucht in der Regel mehr Zeit als eine Krisenintervention. Die Behandlungsdauer hängt vom vorliegenden Krankheitsbild ab. Sie beträgt nach unseren Erfahrungen zwischen 8-12 Wochen.

Zur Vorbereitung auf die Entlassung kann die Behandlung zum Ende in begründeten Fällen sowohl tagesklinisch als auch nachtklinisch durchgeführt werden. Dies bedeutet, dass Patienten entweder zu Hause schlafen und nur zum therapeutischen Programm in die Klinik kommen oder dass Patienten in der Klinik übernachten und tagsüber z.B. bereits ihrer Tätigkeit oder Ausbildung bzw. ihrem Studium nachgehen.

Weitergehende Informationen zur stationären Behandlung auf der Station 4095 finden Sie auch in unserer Info-Broschüre oder unserem Info-Flyer 4095.

 

Behandlungsangebot auf der Station 2024

Die stationäre internistisch-psychosomatische / psychokardiologische Behandlung erfolgt in frisch renovierten Räumen im Klinikum / Herzzentrum in hellen Zweibettzimmern.

Schwerpunkt des integrierten Behandlungskonzepts ist die gleichzeitige und gleichberechtigte Behandlung körperlicher und seelischer Krankheitsanteile bei Menschen mit körperlichen Beschwerden bzw. Erkrankungen (insbesondere des Herz-Kreislaufsystems und anderer Innerer Organe) und seelischen Mitursachen oder Folgeproblemen. Hierfür stehen einerseits alle technischen Möglichkeiten des Universitätsklinikums (incl. eigener Apparaturen zur psychophysiologischen Diagnostik und Behandlung), andererseits ein umfassendes psychosomatisches Therapiekonzept zur Verfügung. Dieses besteht aus Einzel- und Gruppenpsychotherapie, Gestaltungstherapie, Entspannungstraining und Körpertherapie sowie Angeboten des Pflegepersonals. Je nach Problemstellung kann die Psychotherapie sowohl mit psychodynamischem als auch mit verhaltenstherapeutischem Schwerpunkt erfolgen, wobei insbesondere die Leib-Seele-Wechselbeziehungen Beachtung finden und in ein ganzheitliches Krankheitsverständnis und Behandlungskonzept einfließen. Ziele können sowohl die Besserung der körperlichen und psychischen Beschwerden bzw. Erkrankung als auch die bessere Verarbeitung einer körperlichen Erkrankung sein. Hierzu ist häufig ein veränderter Umgang mit sich selbst und anderen Menschen notwendig. Bei Bedarf kann zusätzlich auch die körpermedizinische Behandlung angepasst werden.

Je nach Krankheitsbild und Fragestellung können Aufenthalte ab ca. 1 Woche Dauer zur intensiven psychosomatischen Diagnostik bei unklaren Krankheitsbildern bis hin zu drei- bis sechswöchige Therapien bei ausgeprägten psychosomatischen Krankheitsbildern angeboten werden. An die stationäre psychosomatische Behandlung kann sich ggfs. auch eine weiterzuführende ambulante Behandlung anschließen.

Weitergehende Informationen zur stationären Aufnahme auf der Station 2024 finden Sie auch in unserem Info-Flyer 2024.

Zusätzlich können Sie sich auch in einem Radio-Beitrag, der im Deuschlandfunk ausgestrahlt wurde, über unser psychokardiologisches Behandlungskonzept informieren.

 

 

 

 

 

 

   
   
   

 

 

 

Kennen Sie schon unsere
Broschüre
mit Informationen zur stationären Behandlung auf unserer Psychotherapiestation (Station 4095)?

Download hier !

 

Die Informationen zur Behandlung auf Station 4095 gibt es auch als
Flyer !

Download hier !

 

 

Hier finden Sie Informationen zur stationären Behandlung auf unserer Station für Internistische Psychosomatik / Psychokardiologie (Station 2024)!

Download hier !

 

Einen Radio-Beitrag zu unserem psychokardiologischen Behandlungsangebot, der im Deuschlandfunk ausgestrahlt wurde, finden Sie
hier.

 

     

 

   © 2010 Psychosomatik, Göttingen •  psychosomatik.psychotherapie@medizin.uni-goettingen.de